7. Tag Frankreich Savoyen

In Genf starte ich am Morgen. Weisse Nebelschleier hängen in den Bergen. Ich schau mir die schmucklose Kathedrale an und der unspektakuläre Stuhl von Calvin. Meiner Meinung nach könnte die Welt auf beides verzichten. Das geht mir noch mit mehreren Kirchen an diesem Tag so, umso wertvoller werden mir die schönen bayrischen Barockkirchen.

Das ich in Frankreich bin, erkenne ich an den neuen Symbolen und Schilder der Orte und des Camino. Die Landschaft wird weitläufiger, weniger bewohnt, ich geniesse die Natur. Durch den vielen Regen ist alles aufgeweicht und sehr matschig, ich komm nur langsam voran. Tatsächlich treff ich auch eine Pilgerin, mit der ich mich etwas unterhalte. Irgendwann wirds mir zuviel mit Schlamm und Nässe und ich weiche auf kleine Teerstrassen aus. In Seyssel erreiche ich die Rhone, an der es ein Stück entlang geht. Gerade rechtzeitig als der Regen wieder einsetzt, erreiche ich mein Tagesziel Yenne, nach 98 km und 1383hm.

Motto: Der Weg ist das Ziel,

ohne Ziel führt jeder Weg in die Irre.

Ich lass mich leiten von meiner inneren Stimme,

sie führt mich auf den Weg meines Lebens.

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1 Kommentar

    • Hans-Jörg on 11. Juli 2014 at 8:53
    • Antworten

    Hallo Reinhold,
    ich habe höchsten Respekt, dass du bei diesem Sauwetter, welches dich begleitet, nicht deine Laune verlierst und wieviel Kilometer du trotzdem zurücklegst. Deine Beiträge habe ich mit viel Freude gelesen. Ich wünsche dir weiterhin viel Freude, innere Einkehr und spannende und interessante Begegnungen. Und das Wetter wird sicher besser werden, schlechter geht es ja fast nicht.

    Viele Glück und alles Gute

    Hans-Jörg

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