Jul 12

8. Tag Rhonetal

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imageDer Tag startet in Yenne mit einem Weg, der zuerst ganz schön hochgeht, an einer Art Hochufer entlang. Der Weg ist schmal, matchig, teilweise verblockt und führt hauptsächlich in eine Richtung, nach oben. Ich tauche in eine Wolke ein, wie in einer Feenlandschaft. Es ist sehr anstrengend, weil ich viel schieben und tragen muss.
Das Ganze will dann auch nimmer aufhören, die Reifen versinken manchmal einfach für 10cm im Morast, von oben ist es Trocken, immerhin. Als ich wieder Teer unter dir Reifen bekomme, sind 2,5h vergangen und ich hab erst eine Strecke von 14km zurückgelegt.
In St. Genix muss ich erst die Energiespeicher wieder auffüllen, bevor es weitergeht. Nun halte ich mich an geteerte Strassen und komm ganz gut voran, obwohl ich einiges an Kraft lassen musste und daher öfter Pausen machen muss.
So geht es dann in die liebliche Gegend des Rhonetals, ich erfreu mich an den Sonnenblumenfeldern. Abends lande ich in einem 3 Sterne Hotel, der einzigen Unterkunft in Moissieu 102km und 1842hm stehen auf meinem Tacho. Das Personal und die Gäste schauen mich bemitleidend an in meiner verdreckten Ausstattung.

Motto: Manchmal kann man einfach die Dinge nicht sehen, aber irgendwie gehts trotzdem weiter.

1 Kommentar

    • Christian Joser on 13. Juli 2014 at 12:06
    • Antworten

    Hallo Reinhold,
    Deine Blogadresse habe ich von Karla RV erfahren.
    Bin richtig stolz auf Dich und das was Du hier leistest.
    Genial und noch viel, viel Kraft auf Deinem weiteren Weg.
    Werde Deinen Blog nun täglich mit Interesse verfolgen.
    Gruß von Deinem Cousin Christian

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