11. Tag In die Aubrac

In Le Puy geht es los um 9h, erst mal die Strasse runter, in die Stadt. Die Madonna und die Kirche auf dem Berg sehen mystisch aus.
Ich geh in die Kathedrale und bin für einige Zeit der Einzige. Es ist ein erhebendes Gefühl, den Berg und die Stufen in die Kathedrale hochzugehen.
Um 10h bekomme ich endlich den Pilgerstempel, dann geht es richtig los auf die breiten Pilgerpfade vor die Stadt, begleitet von einem letzten kräftigen Regenschauer.
Hier ist auf dem Camino schon mehr los, die Pilger überhole ich im 5 Minutentakt.
Langsam übernimmt. die Natur die Oberhand, ich bin begeistert von den schönen Trails. Vor St. Privat d’Allier dann ein Trail, der jedem Freerider das Herz höher schlägen lässt, aufgrund der Nässe aber nicht umgefährlich.
Ich nehme dann wieder etwas die Strasse bis Saugues. Danach den ganzen Tag wunderschöne Trail an Bächen und Wiesen entlang,
Das Wetter ist nun auch schön. Ich lande in Aumont Aubrac nach 101km und 2121hm in einer vollen Pilgerherberge.
Das gemeinsame Mahl ist schön, auch die Gespräche.
Die meisten Pilger gehen um 9h ins Bett, nach dem Motto: Wer als erster schnarcht, schläft am Besten.
Mein Tagesmotto: Sonne scheint am Ende doch .. und alles was am Ende noch so bleibt.

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