Jul 15

12. Tag Durch die Aubrac und weiter


Heute geht es auf die Hochfläche der Aubrac. Es erinnert mich stark an Schottland. Ein eigener Geruch, Steinmauern und weiträumige Weideflächen ein Spiel von Licht und Schatten von den Wolken, ein Traum von einer Landschaft. Ich träum von Whiskey und Dudelsackklängen.
Drei nicht enden wollende Abfahrten kennzeichnen den Tag. Ein unglaubliches Gefühl von Freiheit stellt sich ein. Wow ich fahr ans Ende der Welt, zumindest der vor Kolumbus.
Die Aufstiege bemerke ich gar nicht mehr, seit ich mir in Aumont einen Gürtel zugelegt habe, der meine Hose nun da hält, wo sie sein soll, nicht in den Kniekehlen.
Heute brennt die Sonne unbarmherzig, alles was der Sonne ausgesetzt ist, färbt sich trotz Sonnencreme tomatenrot. Ich lande nach 114km und 2235hm in Conques, einem Kloster mit Kulisse wie im Film „Der Name der Rose“, na hoffentlich wird meine Nacht ruhig in meiner komfortablen Einzelzelle hinter Klostermauern.
Motto: Alles ist gut – Jetzt – ab jetzt wird alles noch besser. Ultreia.

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