4.Tag – Goodbye Atlantik

Heute geht es endlich wieder einmal an der Küste entlang. Ein starker Wind von Norden hindert etwas das Vorankommen. Ich bin irgendwann auf Hannah gestoßen und wir gehen den Weg heute gemeinsam. Die Gespräche verkürzen den Weg und hinter jeder Ecke lauern neue Abenteuer. Weg, aus denen kleine Bäche geworden sind, Klettereinlagen, um Hindernisse zu umgehen, alte Ortschaften und ein Auf und Ab. Man muss acht geben, um den Weg nicht zu verlieren. Einmal passiert es uns, aber wir treffen nach einiger Zeit wieder auf die Holzpfosten, mit der Jakobsmuschel. In Ancora genießen wir ein letztes Mal das Meer bei Cafe und Portwein, bevor es ins Landesinnere geht, immer dem Rio Minho entlang.

Nach und nach treffen wir auch die anderen Pilger wieder und bald erreichen wir unser Ziel, Caminho. Die 30km spüre ich heute deutlich in den Füssen.
Nach einem guten Mahl, einer Dusche und einer Nacht mit 20  oft schnarchenden, anderen Pilgern, ist die Anstrengung am nächsten Tag vergessen. Neuer Tag, neues Spiel.
Motto: Der Weg zu zweit ist halb so weit.

 

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